Antimilitarismus in Oldenburg http://antimiloldenburg.blogsport.de Thu, 14 Jul 2011 19:51:18 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Bundeswehr Benifiz-Konzert auf dem Oldenburger Rathausmarkt http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/07/14/bundeswehr-benifiz-konzert-auf-dem-oldenburger-rathausmarkt/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/07/14/bundeswehr-benifiz-konzert-auf-dem-oldenburger-rathausmarkt/#comments Thu, 14 Jul 2011 19:51:18 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/07/14/bundeswehr-benifiz-konzert-auf-dem-oldenburger-rathausmarkt/ Am 20. Juli 2011 spielt die Big Band der Bundeswehr im Rahmen des Kultursommers auf dem Rathausmarkt ein Benifizkonzert. Die Spenden gehen zugunsten von „Trauerland“ und der bundeswehreigenen Hilfsorganisation „Bundeswehr hilft Kindern in der dritten Welt“. Diese anscheinend karitative Veranstaltung dient vor allem dazu das Bild der Bundeswehr in der Öffentlichkeit zu verbessern und frisches Blut für kommende Kriege zu gewinnen. Nicht Umsonst sagt der ehemalige Verteidigungsminister Jung über die Big Band, dass sie „(…) zur Nachwuchsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr (…)“ beiträgt. Die Bundeswehr benötigt immer mehr qualifizierte Freiwillige und Berufssoldaten um die steigenden Anforderungen, also kriegerischen Aktivitäten, zu erfüllen. Ziel dieser Kriege ist es die wirtschaftlichen und territorialen Interessen Deutschlands durchzusetzen. Dabei geht es weder um die Bedürfnisse noch die Menschenrechte der örtlichen Bevölkerung. Vielmehr leidet diese am meisten unter den militärischen Interventionen. So werden in Afghanistan unzählige Zivilisten ermordet. Ein Benefizkonzert für trauernde Kinder ist eine zynische Provokation und im Angesicht der vielen Opfer, die die deutsche Bundeswehr zu verantworten hat, sehen wir es nicht ein, dass das Konzert hier in Oldenburg stattfindet.
Das Konzert der BW- Big Band ist kein normales Konzert im Rahmen des Kultursommers, sondern gehört als Militärpropaganda entarnt und kritisiert.

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Bundeswehrkonzert in Oldenburg zum Desaster gemacht http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/08/bundeswehrkonzert-in-oldenburg-zum-desaster-gemacht/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/08/bundeswehrkonzert-in-oldenburg-zum-desaster-gemacht/#comments Sun, 08 May 2011 14:31:24 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/08/bundeswehrkonzert-in-oldenburg-zum-desaster-gemacht/ In Gedenken an all jene, die von der nationalsozialistischen Herrschaft in Konzentrationslagern, auf der Straße, in den Kriegsgefangenenlagern oder von der Wehrmacht ermordet worden sind. Kein Vergeben, kein Vergessen!

Wir haben heute die militaristische und geschichtsrevisionistische Botschaft des Bundeswehrkonzerts im Oldenburger Schlossgarten übertönt und massiv gestört. Das große Polizeiaufgebot von vier Hundertschaften Bereitschaftspolizei, der Hundestaffel und Feldjägern konnte nicht verhindern, dass der vielfältige Widerstand diesen Tag für die Bundeswehr und die anwesenden Militarist_innen zum Desaster machte. Sambamusik, kämpferische Chormusik, Tröten, Gestank, Boote, Sabotageaktionen und Rufe machten das Konzert ungenießbar – viele der 200-300 anwesenden Militarist_innen gingen extrem genervt schon während des Konzerts. Zur gleichen Zeit gab es eine Gegenkundgebung am Pulvertum, die sich im Anschluss in eine ausgelassene Demo mit 150 Leuten verwandelte.

Das heutige Bundeswehrkonzert im Schlossgarten sollte die Patenschaft der Stadt Oldenburg mit den örtlichen Bundeswehreinheiten vertiefen, um den Oldenburger_innen den Militarismus und die Kriege der BRD näher zu bringen. Die Kundgebung in der Gartenstraße konnte nicht wie geplant stattfinden, da die Polizei diese komplett abgesperrt hatte, allen Eintrudelnden Platzverweise erteilte und den Lautsprecherwagen mit fadenscheinigen Argumenten aufhielt. Davon ließen sich die insgesamt mehr als 200 Antimilitarist_innen und Antifaschist_innen aber nicht aufhalten. Die Sambagruppe „Rhythms of Resistance“ ließ die Marschmusik vom anderen Ufer aus untergehen. Nach einer halben Stunde rhythmischen Superlärms wurde sie – teilweise brutal – des Platzes verwiesen. Die öffentliche Chorprobe wurde ebenfalls rüde unterbrochen, nicht jedoch ohne ihren Unmut über Militarismus und Geschichtsrevisionismus singend kundzutun. Aus Tretbooten vom Wasser aus – unerreichbar für die offensichtlich genervte Polizei – wurde das Konzert durch Tröten massiv belästigt. Als sich dann auch noch ein Aasgeruch auf der Konzertwiese ausbreitete und nicht nur die Rede von Oberbürgermeister Schwandner durch gut getimetes Steckerziehen unterbrochen wurde, wurde es für die Konzertbesucher_innen unerträglich, die daraufhin zahlreich das Konzert vorzeitig verließen. Aus dem Publikum heraus wurden anlässlich des 8. Mai antifaschistische Parolen gerufen, wie beispielsweise „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“. Diese wurden von den Konzertbesucher_innen mit Hetze beantwortet. Antimilitarist_innen gehörten ihrer Meinung nach „erschossen“ oder „ins Arbeitslager“. Das Konzert konnte zu keiner Zeit störungsfrei ablaufen. Eine Gegendemonstrantin sagte dazu: „Die Protestaktionen waren ein voller Erfolg. Die Vielfalt des Widerstands hat das Konzert zum Desaster gemacht.“ Anschließend gingen 150 Antimilitarist_innen und Antifaschist_innen als Demonstration zum autonomen Zentrum Alhambra.

Die Auftritte der Bundeswehr im Schlossgarten fanden bisher jährlich statt und passen perfekt in die aggressive Öffentlichkeitsarbeit einer Armee, die um jeden Preis – und heute offensichtlich vergeblich – um Anerkennung und Legitimation ringt. Der diesjährige Auftritt zeugte zusätzlich von einem erschreckenden Umgang mit deutscher Geschichte. Der 8. Mai scheint für die Veranstalter_innen und die Bundeswehr ein Tag wie jeder andere zu sein. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern ist er in der Bundesrepublik kein Feiertag und im öffentlichen Bewusstsein kaum oder gar nicht präsent. Für uns ist der 8. Mai der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Am 8. Mai 1945 zwangen die Alliierten Nazi-Deutschland zur bedingungslosen Kapitulation. Das bedeutete das Ende des von Deutschland begonnenen Weltkriegs und das Ende der industriellen Massenvernichtung von Millionen Jüdinnen und Juden, von Sinti und Roma, von Menschen mit Behinderung, von Schwarzen, von Homosexuellen, von sogenannten Asozialen, von politischen Gefangenen. Umso empörter sind wir, dass die Bundeswehr und die Stadt Oldenburg sich erdreistet haben, diesen Tag für eine Propagandaveranstaltung nutzen zu wollen.

Für heute und die Zukunft heißt das: Die zivil-militärische Patenschaft, die durch das Konzert gefördert werden sollte, gilt es nicht zu pflegen, sondern zu beenden und die sogenannten „Bürger in Uniform“ als Mörder_innen zu enttarnen. Wir haben keine Lust ein Teil des neuen deutschen Großmachtstrebens zu sein und kämpfen für eine solidarische Perspektive jenseits von Kapitalismus, Nation, Patriarchat, Rassismus und Krieg.

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Update 3 http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/06/update-3/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/06/update-3/#comments Fri, 06 May 2011 16:53:35 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/06/update-3/ Die allseits beliebte EA-Nummer für morgendliche Unternehmungen am 08. Mai lautet: 0441-14402

Damit ihr euch informieren könnt, was passiert und wo ihr hinkommen könnt gibt es Sonntag ab 8.00h ein Infotelefon.
Die Nummer ist:
0160-96857380

Für Menschen mit Internet auf dem Handy gibt es auch einen Twitter-Account:
www.twitter.com/antimilol

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Update 2 http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/05/update-2/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/05/update-2/#comments Thu, 05 May 2011 13:28:06 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/05/update-2/ Viel Neues gibt es derzeit nicht zu berichten. Bisher hat unseres Wissens nach weder die Stadt, die Bundeswehr noch irgendwelche Presse auf einen Offenen Brief der Gruppe „Antimil Oldenburg“ reagiert. Das war aber auch so zu erwarten.

Das Wetter wird übrigens am Wochenende ziemlich gut. Noch ein Grund mehr, sich am Sonntag im Schlossgarten rumzutreiben.

Denn:
Der 8. Mai muss gefeiert werden – Bundeswehrkonzert zum Desaster machen!

Alle wichtigen Informationen zum Konzert findet ihr immernoch HIER.

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Update 1 http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/02/uptade-1/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/02/uptade-1/#comments Mon, 02 May 2011 17:00:52 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/05/02/uptade-1/ Nachdem alle hoffentlich das erste Maiwochenende gut überstanden haben, laufen nun die letzten Vorbereitungen für den 8. Mai hier in Oldenburg. Wir versuchen euch auf dieser Seite über die aktuellsten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
Für alle denen die Örtlichkeiten nicht so bekannt sind, haben wir eine detaillierte Karte mit Konzertwiese und Treffpunkt vorbereitet. Diese findet ihr HIER.

Und wie immer: Sagt allen bescheid, kommt zahlreich und motiviert!

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Bundeswehrkonzert verhindern! http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/04/13/bundeswehrkonzert-verhindern/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/04/13/bundeswehrkonzert-verhindern/#comments Wed, 13 Apr 2011 16:13:47 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/04/13/bundeswehrkonzert-verhindern/ Der Aufruf zur Verhinderung des Bundeswehrkonzerts am 8. Mai 2011 in Oldenburg ist fertig!

Treffen zur gemeinsamen Verhinderung des Konzerts:
08. Mai – Tag der Befreiung
10.00 Uhr Schlossgarten – Gartenstr. 37
Oldenburg

Den Aufruf findet ihr zum runterladen auf der „8. Mai.2011″– Unterseite. Material zum Plakatieren, Verkleben und Verteilen gibts im Infoladen Roter Strumpf.

Der 8. Mai muss gefeiert werden! – Bundeswehr-Konzert zum Desaster machen!

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Bundeswehrkonzert im Schlossgarten verhindern! http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/03/29/bundeswehrkonzert-im-schlossgarten-verhindern/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/03/29/bundeswehrkonzert-im-schlossgarten-verhindern/#comments Tue, 29 Mar 2011 10:25:16 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/03/29/bundeswehrkonzert-im-schlossgarten-verhindern/ Am 8.Mai 2011, dem 66. Jahrestag der Befreiung Europas vom deutschen Nazifaschismus, will die Stadt Oldenburg ein Bundeswehrkonzert im Schlossgarten veranstalten. Mit einem Auftritt des Heeresmusikkorps 1 aus Hannover soll die langjährige Patenschaft zwischen der Stadt Oldenburg und der Bundeswehr gefeiert werden.
Das kann natürlich nicht unkommentiert gelassen werden. Ein Aufruf zu Aktionen am 8. Mai folgt in Kürze. Achtet auf weitere Ankündigungen!

Geschichtsrevisionismus und Kriegsverherrlichung entgegentreten!
Bundeswehr wegtreten!

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Die Broschüre ist da! http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/21/die-broschuere-ist-da/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/21/die-broschuere-ist-da/#comments Mon, 21 Feb 2011 16:31:55 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/21/die-broschuere-ist-da/ Pünktlich zum Start der oldenburger Veranstaltungsreihe erscheint jetzt auch die antimilitaristische Broschüre aus Oldenburg:

Die Broschüre „Militär in Oldenburg – oder: was hat das mit Krieg zu tun?“ ist der Versuch einer kritischen Betrachtung von Militarismus und Bundeswehr, mit besonderem Augenmerk auf Oldenburg. Sie ist aber auch im O-Ton der Verfasser_innen auch der Versuch „[…]eine Diskussion anzustossen und vielleicht ein wenig Widerstand hier gegen dieses militaristische Treiben zu sähen“.

Neben einem Text von Tobias Pflüger über die „Transformation der Bundeswehr“, der als theoretische Grundlage dienen soll, werden die Luftlandebrigade 31 „Oldenburg“, die Arbeitsstelle Interventionskultur an der Carl von Ossietzky Universität, die Bundeswehr als Arbeitgeber und der Zusammenhang zwischen Militär und Wirtschaft( mit besonderem Blick auf die Lebensmittelversorgung der BW, die vom Verpflegungsamt in Oldenburg organisiert wird) thematisiert.

Die Broschüre erhaltet ihr umsonst oder gegen eine kleine Spende im Infoladen roter strumpf oder auf den Veranstaltungen der Reihe „(Re)Militarisierung einer Gesellschaft-Deutschlands Weg in den Krieg“.
Ihr könnt sie auch HIER oder unter der Rubrik „Broschüre“ dieser Website herunterladen.

Viel Spaß beim Lesen!

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Das Märchen vom Abzug aus Afghanistan http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/11/das-maerchen-vom-abzug-aus-afghanistan/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/11/das-maerchen-vom-abzug-aus-afghanistan/#comments Fri, 11 Feb 2011 17:53:01 +0000 Administrator Veranstaltungsreihe http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/11/das-maerchen-vom-abzug-aus-afghanistan/ Am Mittwoch, dem 23.03.2011, findet im Alhambra (Hermannstr. 83) um 20:00 Uhr der erste Vortrag aus der antimilitaristischen Veranstaltungsreihe statt:

Das Märchen vom Abzug aus Afghanistan – Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung e.V.)

Weder die NATO auf ihrem Gipfel in Lissabon noch der Bundestag in seinem Ende Januar beschlossenen neuen Mandat für den Afghanistankrieg haben einen friedlichen Abzug beschlossen. Im Gegenteil NATO und Bundestag haben die Grundlage für noch mehr Krieg, noch mehr Bombardements und noch mehr Opfer gelegt. Die Besatzer Afghanistans erhoffen sich für die nächsten Jahre vor allem eine stärkere Beteiligung afghanischer Soldaten und Polizisten am Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Der Vortrag von Claudia Haydt beleuchtet die militärischen und poltischen Pläne der NATO und der Bundesregierung in Zentralasien, wo zur Zeit auch die wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen des Westens immer deutlicher zum Vorschein kommen.

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Hallo http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/09/hallo/ http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/09/hallo/#comments Wed, 09 Feb 2011 19:10:52 +0000 Administrator Allgemein http://antimiloldenburg.blogsport.de/2011/02/09/hallo/ Hier entsteht eine antimilitaristische Seite für Oldenburg

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